France vs Spain
Die Erwartungen waren riesig, als zwei der Schwergewichte des Weltfußballs auf der großen Bühne der Weltmeisterschaft aufeinandertrafen. Die Begegnung versprach ein taktisches Schachspiel, bei dem beide Seiten von Beginn an darauf brannten, die Vorherrschaft zu übernehmen.
Spanien übernimmt die Kontrolle im ersten Durchgang
Am 14. Juli 2026 war die Bühne bereitet für ein gewaltiges Aufeinandertreffen zwischen Frankreich und Spanien. Das Spiel begann mit einer physischen Note, als Adrien Rabiot bereits nach neun Minuten die Gelbe Karte sah. Spanien fand jedoch schnell seinen Rhythmus, und in der 20. Minute gelang der Durchbruch. Lamine Yamal wurde von Lucas Digne im Strafraum gefoult, woraufhin Mikel Oyarzabal antrat und den Elfmeter sicher oben rechts verwandelte.
Frankreich musste in der 30. Minute einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als Abwehrstar William Saliba verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste; für ihn kam Maxence Lacroix. Trotz der Bemühungen von Bradley Barcola und Kylian Mbappé blieb die spanische Defensive während der gesamten ersten Halbzeit standhaft und nahm eine verdiente Führung mit in die Kabine.
Pedro Porro verdoppelt den Vorsprung
In der zweiten Halbzeit brachte Frankreich Manu Koné, um die Wende einzuleiten, doch es war erneut Spanien, das zuschlug. In der 58. Minute bediente Dani Olmo seinen Mitspieler Pedro Porro, der mit einem überlegten Rechtsschuss in die untere rechte Ecke auf 2:0 erhöhte. Mit zwei Toren im Rückstand erhöhte die französische Mannschaft den Druck und brachte Désiré Doué sowie Rayan Cherki, um noch einmal heranzukommen.
In einer hektischen Schlussphase warf Frankreich alles nach vorne. Ousmane Dembélé sah zwei gefährliche Abschlüsse von Unai Simón glänzend pariert, während Kylian Mbappés Frust in einer Gelben Karte nach einem späten Foul gipfelte. Trotz sieben Minuten Nachspielzeit und unaufhörlichem französischem Druck sorgten die spanische Disziplin und die Paraden von Simón für eine weiße Weste und einen prestigeträchtigen Sieg auf der Weltbühne.