France vs England
Die Bühne der Weltmeisterschaft war am 18. Juli 2026 bereit für einen monumentalen Showdown, als Frankreich und England ihre historische Rivalität neu entfachten. Beide Nationen betraten den Rasen mit hohen Erwartungen und versprachen einen taktischen Schlagabtausch, der ihren weiteren Turnierverlauf prägen sollte.
Englands furiose erste Halbzeit
England startete mit außergewöhnlicher Intensität in die Partie und überrumpelte die französische Defensive fast augenblicklich. Nur drei Minuten nach Anpfiff feuerte Declan Rice einen wuchtigen Rechtsschuss aus der Distanz ab, der unhaltbar im Netz einschlug. Die Three Lions blieben am Drücker: In der 18. Minute erhöhte Ezri Konsa per Kopf nach einer Flanke von Rice auf 2:0. Frankreich wirkte geschockt, und trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé blieb Englands Keeper Dean Henderson zunächst unbezwungen.
Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte allein Bukayo Saka. In der 37. Minute vollendete er einen blitzschnellen Konter über Marcus Rashford eiskalt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte Saka nach Zuspiel von Eberechi Eze seinen zweiten Treffer nach und stellte auf 4:0. Mit diesem deutlichen Vorsprung ging es in die Kabinen, was Didier Deschamps zu massiven personellen Wechseln zur Pause zwang.
Französische Aufholjagd und spätes Drama
Die Einwechslungen von Ousmane Dembélé und Bradley Barcola belebten das Spiel der Équipe Tricolore sofort. Kylian Mbappé leitete in der 48. Minute die Aufholjagd ein, bevor Barcola in der 54. Minute nach Vorarbeit von Mbappé auf 2:4 verkürzte. Die Stimmung im Stadion erreichte ihren Siedepunkt, als Mbappé in der 66. Minute seinen zweiten Doppelpack schnürte und den Anschluss zum 3:4 herstellte. Plötzlich war alles wieder offen.
In der dramatischen Schlussphase behielt England jedoch die Nerven. In der 87. Minute verwandelte Bukayo Saka einen Foulelfmeter sicher und komplettierte damit seinen Hattrick. Zwar kam Frankreich durch Ousmane Dembélé in der 96. Minute noch einmal auf 4:5 heran, doch das letzte Wort hatte Jude Bellingham. In der achten Minute der Nachspielzeit schloss er einen Konter zum 4:6-Endstand ab und besiegelte damit den Sieg in einem der torreichsten Spiele der Fußball-Geschichte.