Argentina vs Switzerland
Zwei Schwergewichte des Weltfußballs trafen in einer hochkarätigen Weltmeisterschafts-Begegnung aufeinander, die bis zur letzten Sekunde unvorhersehbar blieb. Das Spiel am 12. Juli 2026 entwickelte sich zu einer taktischen Schlacht, in der Resilienz und individuelle Brillanz über Sieg und Niederlage entschieden.
Taktisches Schachspiel in der ersten Halbzeit
Die Anfangsphase war von Vorsicht geprägt, da sowohl Argentinien als auch England Wert auf defensive Stabilität legten. Argentinien kontrollierte früh den Ballbesitz, doch ihre Vorstöße wurden oft durch die Abseitsfalle der Engländer gestoppt, wobei Lionel Messi und Giuliano Simeone mehrfach zurückgepfiffen wurden. England blieb bei Standardsituationen gefährlich, so verfehlte John Stones nach einer Flanke von Declan Rice das Tor nur knapp. Die Intensität nahm stetig zu, was sich in Gelben Karten für Elliot Anderson und Lisandro Martínez widerspiegelte.
Gordon bricht den Bann
In der zweiten Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf, als England in der 55. Minute in Führung ging. Anthony Gordon traf aus kurzer Distanz, nachdem er eine präzise Flanke von Morgan Rogers verwertet hatte. Dieser Treffer zwang Argentinien, die Offensive zu verstärken. Alexis Mac Allister hatte Pech, als sein Kopfball in der 76. Minute nur den Pfosten traf. Englands Torhüter Jordan Pickford stand zudem mehrfach im Mittelpunkt, als er glänzende Paraden gegen Nico González und die unermüdlichen argentinischen Angreifer zeigte.
Spätes Drama durch die Messi-Martínez-Kombination
Gerade als es so aussah, als könnte England den Sieg über die Zeit retten, schlug Argentinien in der Schlussphase eiskalt zurück. In der 85. Minute hielt Enzo Fernández aus der Distanz drauf und erzielte nach Vorarbeit von Lionel Messi den Ausgleich. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit (90+2.) bewies Messi erneut seine Klasse als Vorbereiter und flankte maßgenau auf Lautaro Martínez, der den Ball per Kopf zum 2:1-Siegtreffer versenkte. Trotz der Einwechslung von Ivan Toney in den letzten Sekunden konnte England nicht mehr antworten.