Venezia vs Fiorentina
Die Scheinwerfer waren auf ein packendes Duell in der Serie A gerichtet, als zwei ehrgeizige Teams aufeinandertrafen. Die Atmosphäre war elektrisierend, und die Fans erwarteten ein taktisches Schachspiel, das durch individuelle Glanzlichter entschieden werden sollte.
Blitz-Comeback durch Mastantuono
Am 11. September 2026 startete Venezia druckvoll in die Partie und übernahm früh die Initiative. In der 22. Minute belohnten sie sich: Akor Adams traf nach einer Vorlage von Gianluca Busio mit rechts zur Führung. Doch die Freude im heimischen Lager hielt nicht lange an, denn die Fiorentina schlug in Person von Franco Mastantuono eiskalt zurück.
Innerhalb von nur zwei Minuten drehte der Youngster das Spiel im Alleingang. Erst traf Mastantuono in der 29. Minute mit einem satten Linksschuss aus der Distanz zum Ausgleich, nur um in der 30. Minute nach Vorarbeit von Beto erneut aus der Ferne einzunetzen. Venezia wirkte geschockt und fand bis zur Pause kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste, während Joel Schingtienne nach einem taktischen Foul die Gelbe Karte sah.
Effizienz pur und später Jubel
In der zweiten Halbzeit setzte die Fiorentina auf Konterstärke. In der 66. Minute erhöhte der eingewechselte Mateo Pellegrino nach Zuspiel von Nicolo Fagioli auf 3:1. Obwohl Venezia mit 63 % Ballbesitz das Spiel kontrollierte, fehlte ihnen im letzten Drittel die Durchschlagskraft. Die Gangart wurde härter, was Verwarnungen für Alieu Njie und Simon Sohm nach sich zog.
Den endgültigen Kock-out versetzte Franco Mastantuono den Gastgebern in der 84. Minute, als er eine Flanke aus kurzer Distanz per Kopf zum 4:1 verwertete – sein dritter Treffer an diesem Abend. Der späte Volleytreffer von Antoine Hainaut zum 2:4 (87.), vorbereitet von Ridgeciano Haps, war nur noch Ergebniskosmetik. Die Fiorentina feierte am Ende einen verdienten Auswärtssieg dank einer herausragenden Chancenverwertung.