Roma vs Internazionale
Am 19. September 2026 traf in der Serie A der Como auf Parma Calcio 1913. Beide Mannschaften betraten den Rasen mit klaren taktischen Vorgaben, was den Grundstein für eine Partie legte, die von strategischer Disziplin und plötzlichen Offensivaktionen geprägt war.
Como übernimmt die Kontrolle
Von Beginn an riss Como das Spiel an sich und dominierte mit einem Ballbesitz von 64 %. Diese Überlegenheit zahlte sich in der 23. Minute aus: Nach einer Vorlage von Nico Paz war es Jacobo Ramon, der den Ball mit links über die Linie drückte. Zuvor war ein Versuch von Marc-Oliver Kempf noch abgeblockt worden, doch Ramon schaltete am schnellsten. Parma Calcio 1913 tat sich schwer, ins Spiel zu finden, und blieb in der ersten Halbzeit weitgehend harmlos, da die Defensive der Hausherren sicher stand und kaum Chancen zuließ.
Joker stechen in der zweiten Hälfte
In der zweiten Halbzeit versuchten beide Trainer, durch Auswechslungen neue Impulse zu setzen. Besonders der Wechsel bei Como in der 55. Minute trug Früchte, als Maxence Caqueret ins Spiel kam. In der 83. Minute war es eben jener Caqueret, der Kaiki bediente. Kaiki fackelte nicht lange und erhöhte mit einem Linksschuss auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt schien die Messe gelesen, doch Parma gab sich nicht auf und brachte mit Pontus Almqvist und David Romero frische Kräfte für die Schlussoffensive.
Dramatik in der Nachspielzeit
In den letzten Zügen der Partie wurde es noch einmal richtig spannend. In der zweiten Minute der Nachspielzeit nutzte David Romero eine Vorlage von Pontus Almqvist und traf mit rechts zum 2:1-Anschlusstreffer. Plötzlich geriet der sicher geglaubte Sieg von Como noch einmal ins Wanken. Parma warf in den letzten Sekunden alles nach vorne, doch Befreiungsschläge von Mariano Troilo und Adrian Bernabe retteten den Vorsprung über die Zeit. Am Ende feierte Como einen verdienten Heimsieg nach einer über weite Strecken souveränen Leistung.