Bayern Munich vs Bodo Glimt
Am 2026-09-10 erlebten 75.000 Zuschauer in der Allianz Arena einen denkwürdigen Abend in der UEFA Champions League. Bayern München empfing den norwegischen Meister Bodo/Glimt, und während die Gäste in der ersten Halbzeit noch tapfer Widerstand leisteten, entwickelte sich die Partie nach dem Seitenwechsel zu einer Machtdemonstration der Hausherren.
Geduldsprobe in der ersten Halbzeit
Von Beginn an übernahm der Bayern München die Spielkontrolle und drückte die Norweger tief in die eigene Hälfte. Bereits in der 5. Minute hatte Luis Diaz die Führung auf dem Kopf, doch Nikita Haikin konnte parieren. Trotz einer dominanten Ballbesitzquote von 66 % fehlte es dem deutschen Rekordmeister zunächst an der nötigen Präzision im Abschluss. Zahlreiche Eckbälle von Michael Olise und Joshua Kimmich sorgten zwar für Unruhe, blieben aber ohne zählbaren Erfolg.
Bodo/Glimt konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Defensive, setzte aber gelegentliche Nadelstiche durch Andreas Helmersen, dessen Distanzschüsse jedoch knapp am Tor von Manuel Neuer vorbeigingen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen, was den Gästen aus Norwegen Hoffnung auf eine Sensation machte.
Der Knoten platzt nach dem Seitenwechsel
Die Hoffnung der Gäste hielt nach Wiederanpfiff nicht lange stand. In der 47. Minute bediente Harry Kane mustergültig Jamal Musiala, der den Ball per Volley zur wichtigen Führung in die Maschen hämmerte. Dieser Treffer war der Dosenöffner für eine entfesselte Bayern-Mannschaft. In der 61. Minute revanchierte sich Michael Olise mit einer präzisen Flanke auf Harry Kane, der den Ball per Kopf zum 2:0 versenkte.
In der 77. Minute erhöhte Alphonso Davies mit einem traumhaften Linksschuss auf 3:0. Die Überlegenheit der Münchner war nun erdrückend, und die taktischen Wechsel von Trainerlegende Vincent Kompany hielten den Druck hoch. Bodo/Glimt fand kaum noch Entlastung und musste sich dem immer stärker werdenden Angriffswirbel geschlagen geben.
Die Michael-Olise-Show in der Schlussphase
Die Schlussminuten gehörten ganz allein Michael Olise. In der 83. Minute erzielte er nach Vorarbeit von Lennart Karl mit einem Distanzschuss das 4:0 – ein absolutes Traumtor, das bereits jetzt als Anwärter auf das Tor der Saison gilt. Die Moral der Gäste war endgültig gebrochen, was sich in der 87. Minute zeigte, als Odin Luraas Bjortuft nach einer Notbremse die Rote Karte sah.
Den Schlusspunkt setzte erneut Michael Olise in der zweiten Minute der Nachspielzeit, als er mit dem linken Fuß zum 5:0-Endstand traf. Mit dieser beeindruckenden Leistung unterstrich der Bayern München seine Ambitionen in der UEFA Champions League und feierte einen hochverdienten Heimsieg, bei dem Olise als unangefochtener Matchvorgänger herausragte.