Wehen Wiesbaden vs Bayer Leverkusen
In der ersten Runde des DFB-Pokals traf der Außenseiter Wehen Wiesbaden auf den Favoriten Bayer Leverkusen. Die Kulisse war bereit für einen packenden Pokalabend, an dem die Gastgeber hofften, dem Bundesligisten mit Leidenschaft und Disziplin Paroli bieten zu können.
Schick erlöst die Werkself
Am 22. August 2026 übernahm Bayer Leverkusen von Beginn an das Kommando. Die Mannschaft von der Weser wehrte sich jedoch tapfer, und Torhüter Noah Brdar musste mehrfach eingreifen. Auf der Gegenseite hatte Justin Janitzek nach einer Ecke die Riesenchance zur Führung für Wiesbaden, doch Janis Blaswich parierte sicher. Leverkusen erhöhte den Druck und schnürte die Gastgeber zunehmend in der eigenen Hälfte ein.
Die Belohnung folgte kurz vor dem Pausenpfiff. In der 43. Minute bediente Malik Tillman den tschechischen Torjäger Patrik Schick. Mit einem platzierten Linksschuss aus der Mitte des Strafraums ließ Schick dem Wiesbadener Keeper keine Chance und traf zur verdienten 1:0-Führung. Es war der Dosenöffner in einer bis dahin zähen Partie.
Souveräner Auftritt im zweiten Durchgang
Nach dem Seitenwechsel sorgte Leverkusen schnell für klare Verhältnisse. Bereits in der 47. Minute staubte Lucas Vázquez aus kürzester Distanz ab, nachdem die Abwehr von Wiesbaden den Ball nicht klären konnte. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken kontrollierte die Werkself das Geschehen nach Belieben. Trainerwechsel brachten frischen Wind, was sich in der Schlussphase auszahlte.
In der 69. Minute krönte Nathan Tella einen schnellen Konter über Ibrahim Maza mit einem sehenswerten Schuss in den oberen rechten Winkel zum 3:0. Den Schlusspunkt unter eine einseitige zweite Hälfte setzte der eingewechselte Christian Kofane in der 79. Minute. Nach Vorarbeit von Afonso Moreira traf er zum 4:0-Endstand. Leverkusen zieht damit ohne größere Probleme in die nächste Runde ein.