USA vs Belgium
Die Augen der Fußballwelt richteten sich am 7. Juli 2026 auf dieses mit Spannung erwartete Weltmeisterschafts-Spiel, als die USA auf Belgien trafen. Beide Nationen betraten den Rasen mit dem festen Ziel, einen großen Schritt in Richtung Erfolg zu machen, was eine Partie voller taktischer Kniffe und hoher Intensität versprach.
Früher belgischer Druck und die Antwort der USA
Belgien machte von der ersten Minute an klar, wer das Sagen hat. Timothy Castagne zwang Matt Freese bereits früh zu einer Parade. Der anhaltende Druck zahlte sich in der 9. Minute aus, als Charles De Ketelaere nach Vorarbeit von Nicolas Raskin aus kurzer Distanz zur Führung traf. Die USA ließen sich jedoch nicht beirren und fanden in der 31. Minute zurück ins Spiel. Malik Tillman verwandelte einen Freistoß direkt und präzise in der Mitte des Tores zum Ausgleich, was die Fans in Ekstase versetzte.
Die Freude der Amerikaner währte jedoch nur kurz. Nur zwei Minuten später stellte Belgien die Weichen erneut auf Sieg. Nach einer punktgenauen Flanke von Leandro Trossard war es wieder Charles De Ketelaere, der per Kopf seinen Doppelpack schnürte. Das Spiel wurde in der Folge hitziger, was sich in einer Gelben Karte für Weston McKennie widerspiegelte. Kurz vor der Pause vergab Folarin Balogun die riesige Chance zum erneuten Ausgleich, als er den Ball aus kürzester Distanz über das Tor setzte.
Souveräne Rote Teufel und der Schlusspunkt durch Lukaku
In der zweiten Halbzeit behielten die Roten Teufel die Kontrolle über das Geschehen. In der 57. Minute erhöhte der eingewechselte Hans Vanaken – der für den verletzten Amadou Onana gekommen war – mit einem platzierten Rechtsschuss von außerhalb des Strafraums auf 3:1. Die USA mussten zudem den verletzungsbedingten Ausfall von Christian Pulisic verkraften, für den Sebastian Berhalter in die Partie kam. Trotz Bemühungen von Balogun, der an einer Glanzparade von Thibaut Courtois scheiterte, blieb eine Aufholjagd aus.
In der Nachspielzeit machte Belgien endgültig alles klar. In der 90.+3 Minute kombinierte sich der eingewechselte Romelu Lukaku mit Vanaken durch die Abwehr und schob den Ball zum 4:1-Endstand in die Ecke. Nach dem Schlusspfiff stand ein verdienter Sieg für die belgische Mannschaft zu Buche, die durch Effizienz vor dem Tor und taktische Reife überzeugte, während die USA trotz kämpferischer Leistung ohne Punkte blieben.