Turkey vs Paraguay
Am 21. Juni 2026 richteten sich die Blicke der Fußballwelt auf ein packendes Aufeinandertreffen zwischen der Türkei und Paraguay im Rahmen der Weltmeisterschaft. Beide Teams betraten den Rasen mit dem klaren Ziel, in der Gruppenphase ein Ausrufezeichen zu setzen.
Blitzstart für die Albirroja
Die Partie begann mit einem Paukenschlag, der die türkische Hintermannschaft kalt erwischte. Bereits in der 2. Minute ging Paraguay in Führung: Nach einer Vorlage von Julio Enciso zog Matías Galarza aus der Distanz ab und versenkte den Ball mit links präzise im unteren rechten Eck. Die Türkei reagierte mit wütenden Angriffen und übernahm die Spielkontrolle, doch die paraguayische Defensive um Gustavo Gómez stand zunächst sicher.
In der Folgezeit suchte die türkische Mannschaft immer wieder ihre jungen Stars Arda Güler und Kenan Yildiz. Letzterer prüfte in der 30. Minute mit einem gefährlichen Distanzschuss Torwart Orlando Gill, der glänzend parierte. Paraguay blieb jedoch durch Konter gefährlich, und Juan José Cáceres hätte in der 37. Minute fast auf 2:0 erhöht, scheiterte aber an Ugurcan Çakir.
Platzverweis sorgt für dramatische Wende
Kurz vor dem Pausenpfiff überschlugen sich die Ereignisse. In der dritten Minute der Nachspielzeit sah Miguel Almirón nach einer VAR-Überprüfung die Rote Karte. Der Platzverweis änderte die Statik des Spiels grundlegend. Mit einem Mann mehr drängte die Türkei noch vor der Halbzeit auf den Ausgleich, doch die Schüsse von Hakan Çalhanoglu und Abdülkerim Bardakci wurden von der vielbeinigen Abwehr Paraguays geblockt.
Türkische Belagerung und paraguayisches Bollwerk
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Türkei wechselte offensiv und brachte unter anderem Can Uzun und Baris Alper Yilmaz. Es folgte eine regelrechte Belagerung des paraguayischen Strafraums. Merih Demiral schaltete sich immer wieder vorne ein, scheiterte jedoch mehrfach am überragenden Orlando Gill. Auch Deniz Gül verpasste in der 62. Minute per Kopf den Ausgleich nur knapp.
In einer hitzigen Schlussphase mit sieben Minuten Nachspielzeit warf die Türkei alles nach vorne. Hakan Çalhanoglu versuchte es in der 99. Minute noch einmal mit einem Freistoß, der das Ziel jedoch knapp verfehlte. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Galarza und Enciso in der Schlussphase verteidigte Paraguay die knappe Führung mit Herzblut und sicherte sich einen heroischen Sieg gegen verzweifelt anrennende Türken.