San Jose Earthquakes - LAFC
Die Atmosphäre im PayPal Park war elektrisierend, als die San Jose Earthquakes den Los Angeles FC zu einem MLS-Duell empfingen, das von der ersten Minute an hochemotional war. Am 20. September 2026 erlebten die Fans ein Spiel, das durch taktische Finessen und dramatische Wendungen geprägt war.
LAFC führt, doch die Disziplin wackelt
Der Los Angeles FC startete furios und übernahm früh die Kontrolle. In der 34. Minute war es Heung-Min Son, der nach einer Vorlage von Marco Delgado die verdiente Führung erzielte. Doch die Freude währte nur kurz: Nur zwei Minuten später sah Aaron Long nach einem harten Einsteigen die Rote Karte. Trotz heftiger Proteste musste der LAFC die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Überraschenderweise ließen sich die Gäste davon zunächst nicht beirren und erhöhten in der 53. Minute durch Denis Bouanga auf 0:2, erneut vorbereitet durch den starken Heung-Min Son.
San Joses Aufholjagd in der zweiten Halbzeit
Mit dem Rücken zur Wand und einem Mann mehr auf dem Platz startete San Jose eine furiose Aufholjagd. Der eingewechselte Timo Werner brachte neuen Schwung und bereitete in der 70. Minute den Anschlusstreffer durch Preston Judd vor. Das Spiel wurde nun hitziger, was sich in zahlreichen Gelben Karten für Spieler wie Sergi Palencia und Niko Tsakiris widerspiegelte. Die Earthquakes drückten unaufhörlich auf den Ausgleich, während sich die Dezimierte Defensive des LAFC mit aller Macht stemmte.
Last-Minute-Wahnsinn im Nachspiel
Als die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen war, überschlugen sich die Ereignisse. In der achten Minute der Nachspielzeit (90+8') erlöste Reid Roberts die Heimfans, als er eine Flanke von Beau Leroux zum 2:2-Ausgleich verwertete. Der Jubel im PayPal Park kannte keine Grenzen mehr. Wenig später pfiff der Schiedsrichter die Partie nach zehn Minuten Nachspielzeit ab. Es war ein hart erkämpfter Punkt für die Earthquakes, während der LAFC trotz einer tapferen Leistung in Unterzahl den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab.