RSC Anderlecht - STVV
In der Jupiler Pro League trafen der RSC Anderlecht und STVV in einem Duell aufeinander, das von taktischer Disziplin und individueller Klasse geprägt war. Am 22. Mai 2026 versammelten sich die Fans im Stadion, um eine Partie zu erleben, die bis in die letzte Minute der Nachspielzeit für Spannung sorgte.
Sikans Doppelpack in der ersten Halbzeit
Der RSC Anderlecht übernahm von Beginn an die Initiative und setzte die Gäste früh unter Druck. Während Arbnor Muja von STVV bereits in der 4. Minute die Gelbe Karte sah, münzten die Hausherren ihre Überlegenheit in der 20. Minute in Zählbares um. Nach einer präzisen Vorlage von Tristan Degreef erzielte Danylo Sikan den Führungstreffer. Kurz vor dem Pausenpfiff legte der Torjäger nach: In der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45+2) traf Sikan erneut und sorgte damit für eine komfortable 2:0-Führung zur Halbzeit.
STVV schlägt zurück und erhöht den Druck
Zur zweiten Halbzeit reagierte STVV mit personellen Wechseln, unter anderem kam Kaito Matsuzawa für Muja in die Partie. Diese Maßnahme zeigte in der 77. Minute Wirkung, als Matsuzawa den Anschlusstreffer durch Abdoulaye Sissako vorbereitete. Das Spiel gewann in der Schlussphase deutlich an Intensität, was sich auch in Verwarnungen für Killian Sardella und Enric Llansana widerspiegelte. STVV drängte auf den Ausgleich, während Anderlecht versuchte, den Vorsprung über die Zeit zu retten.
Bertaccini sorgt für die Entscheidung
In einer dramatischen Nachspielzeit war es schließlich ein Joker, der den Sack für den RSC Anderlecht zumachte. In der 90+2. Minute bediente Ali Maamar den eingewechselten Adriano Bertaccini, der zum 3:1 vollendete und damit alle Zweifel am Heimsieg beseitigte. Trotz einer späten Gelben Karte für Simen Kristiansen Jukleroed aufseiten der Gäste blieb es beim verdienten Erfolg für die Brüsseler, die ihre Chancen an diesem Abend eiskalt nutzten.