Getafe vs Málaga
Am 20. September 2026 trafen Getafe und Málaga in einem packenden La Liga-Duell aufeinander. Es war ein Spiel, das von taktischer Disziplin und hoher Intensität geprägt war, wobei beide Mannschaften bis zur letzten Sekunde um jeden Zentimeter Rasen kämpften.
VAR-Pech für Málaga in der ersten Halbzeit
Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Enes Unal hatte die erste große Chance für Getafe, doch sein Kopfball wurde von Alfonso Herrero sicher pariert. Auf der Gegenseite prüfte Eneko Jauregi den Getafe-Schlussmann David Soria, ebenfalls per Kopf. Die Partie war hart umkämpft, was sich in frühen gelben Karten für Johan Mojica und Jauregi widerspiegelte.
Kurz vor dem Pausenpfiff gab es den ersten großen Aufreger: Carlos Dotor erzielte den vermeintlichen Führungstreffer für Málaga, doch der VAR schaltete sich ein. Nach einer Überprüfung wurde das Tor wegen einer Abseitsstellung aberkannt, was für hitzige Diskussionen auf den Rängen sorgte und den Spielstand zur Pause beim 0:0 beließ.
Azon sorgt für die Entscheidung
In der zweiten Halbzeit erhöhte Getafe den Druck, auch wenn Málaga mit 55% mehr Ballbesitz verzeichnete. Nach einer Reihe von Verwarnungen gegen Nemanja Gudelj und Francho Serrano sowie mehreren taktischen Wechseln, fiel in der 85. Minute endlich das Tor. Martin Satriano bediente Ivan Azon, der den Ball mit dem rechten Fuß im Netz versenkte und das Stadion zum Beben brachte.
In der dramatischen Nachspielzeit warf Málaga alles nach vorne. Pablo Martinez schlug eine Ecke nach der anderen in den Strafraum, doch die Abwehr von Getafe um den eingewechselten Saba Sazonov hielt stand. Trotz einer letzten Chance durch Davinchi, die blockiert wurde, rettete Getafe den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen wichtigen Heimsieg.