Deportivo La Coruña vs Sevilla
Die Atmosphäre im Stadion war geladen, als zwei traditionsreiche spanische Vereine in einem Duell aufeinandertrafen, das von taktischer Disziplin und hoher Bedeutung geprägt war. Die Fans fieberten dem Moment entgegen, in dem eine der beiden Mannschaften die Initiative ergreifen würde.
Taktisches Schachspiel in der ersten Halbzeit
Am 16. September 2026 sahen 18.506 Zuschauer eine hart umkämpfte erste Halbzeit zwischen Deportivo La Coruña und dem FC Sevilla. Die Anfangsphase war von Standardsituationen geprägt: Miguel Angel Sierra sorgte mit Ecken für Gefahr bei den Gästen, während Angeliño auf der Gegenseite mit Flanken von der linken Seite antwortete. Obwohl Deportivo mit 54 % Ballbesitz leichte Vorteile hatte, blieben klare Torchancen Mangelware, da beide Abwehrreihen sicher standen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.
Sierra sorgt für die Entscheidung
Kurz nach dem Wiederanpfiff nahm die Partie Fahrt auf. In der 52. Minute gelang dem FC Sevilla der entscheidende Durchbruch. Miguel Angel Sierra bewies Übersicht und traf mit dem rechten Fuß zur 0:1-Führung für die Gäste. Dieser Treffer zwang Deportivo zum Handeln. Mit den Einwechslungen von Mario Soriano und Jonathan Asp versuchten die Hausherren, den Druck zu erhöhen und den Ausgleich zu erzwingen.
Rote Karte und hitzige Schlussphase
In der 59. Minute folgte der nächste Paukenschlag: Angeliño sah nach einem harten Foul die Rote Karte. Der Schiedsrichter revidierte seine ursprüngliche Gelbe Karte nach Ansicht der Videobilder. Trotz Unterzahl gab sich Deportivo nicht geschlagen, doch die Partie wurde zunehmend hitziger. Es folgten zahlreiche Gelbe Karten für Spieler wie Kike Salas, Lorenzo Amatucci und Jon Guridi. In einer spannungsgeladenen siebenminütigen Nachspielzeit verteidigte der FC Sevilla die knappe Führung leidenschaftlich und sicherte sich drei hart erarbeitete Auswärtspunkte.