Chelsea FC vs Man City
Das Aufeinandertreffen der beiden englischen Schwergewichte versprach ein taktisches Schachspiel auf höchstem Niveau. Da in diesem FA Cup-Duell viel auf dem Spiel stand, starteten beide Mannschaften hochkonzentriert und darauf bedacht, in der elektrisierenden Atmosphäre keine Fehler zu machen.
Spannung und VAR-Drama in der ersten Halbzeit
Am 16. Mai 2026 sahen 83.337 Zuschauer im Stadion einen vorsichtigen Beginn, bei dem beide Teams ihren Rhythmus suchten. Manchester City kontrollierte gewohnt den Ball, während Chelsea kompakt stand. Die erste Halbzeit war von intensiven Zweikämpfen geprägt, die zu gelben Karten für Enzo Fernandez und Marc Cucurella führten. Der dramatischste Moment ereignete sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Nach einer VAR-Überprüfung wegen eines potenziellen Elfmeters für die Blues entschied der Schiedsrichter jedoch, bei seiner ursprünglichen Entscheidung zu bleiben, sodass es torlos in die Kabinen ging.
Semenyos Geniestreich bricht den Bann
In der zweiten Halbzeit nahm die Intensität spürbar zu. Chelsea hatte in der 55. Minute die Riesenchance zur Führung, doch der Schuss von Moises Caicedo wurde in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt. In der 72. Minute schlug dann der amtierende Meister eiskalt zu. Nach Vorarbeit von Bernardo Silva bediente Erling Haaland den herbeistürmenden Antoine Semenyo. Dieser vollendete artistisch mit der rechten Hacke zum Führungstreffer für Manchester City und ließ die mitgereisten Fans jubeln.
Schlussphase und Citys Souveränität
In der Schlussphase warfen die Londoner alles nach vorne und brachten mit Pedro Neto und Liam Delap frische Offensivkräfte. Delap hatte in der 91. Minute den Ausgleich auf dem Kopf, doch sein Versuch segelte knapp am Tor vorbei. Trotz des späten Drucks und einer gelben Karte für Moises Caicedo behielt Manchester City dank 56% Ballbesitz die Nerven. Mit viel Routine brachten sie den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherten sich den Einzug in die nächste Runde.