Belgium vs Iran Full Match
Zwei grundverschiedene Fußballphilosophien trafen auf der größten Bühne der Welt aufeinander, in einem Spiel, das von taktischer Disziplin und defensiver Leidenschaft geprägt war. Die Atmosphäre war elektrisierend, als beide Nationen um eine gute Ausgangsposition in ihrer Gruppe kämpften.
VAR-Drama und Torhüter im Rampenlicht
Am 22. Juni 2026 lieferten sich Belgien und der Iran ein intensives WM-Duell, das von Beginn an hart umkämpft war. Bereits nach drei Minuten setzte Romelu Lukaku mit einer Gelben Karte ein Zeichen für die physische Gangart des Spiels. Belgien übernahm die Spielkontrolle und kam durch Kevin De Bruyne zu Chancen, scheiterte aber immer wieder am überragenden Alireza Beiranvand. Der Aufreger der ersten Halbzeit ereignete sich in der 25. Minute: Mehdi Taremi traf für den Iran, doch der Jubel wurde durch den VAR jäh gestoppt – Abseits. Auf der anderen Seite bewahrte Thibaut Courtois sein Team mit einer Glanzparade gegen Hossein Kanani vor einem Rückstand.
Platzverweis verändert die Statik
In der zweiten Halbzeit erhöhte Belgien den Druck deutlich. Maxim De Cuyper und der eingewechselte Dodi Lukébakio prüften Beiranvand mehrfach, doch der iranische Schlussmann blieb unbezwingbar. In der 66. Minute folgte der Schock für die „Roten Teufel“: Nathan Ngoy sah die Rote Karte und ließ sein Team in Unterzahl zurück. Trotz des Handicaps blieb Belgien gefährlich, während der Iran durch Taremi und Ezatolahi Nadelstiche setzte, die Courtois jedoch sicher entschärfte.
Dramatische Schlussphase ohne Tore
Die Schlussminuten entwickelten sich zu einer Belastungsprobe für beide Defensivreihen. Hans Vanaken und Youri Tielemans versuchten, das Spiel der Belgier zu ordnen, während der junge Matias Fernandez-Pardo für den erschöpften De Bruyne kam. In der 95. Minute hatte Lukébakio den Siegtreffer auf dem Fuß, doch sein Schuss strich haarscharf am linken Pfosten vorbei. So blieb es am Ende beim 0:0-Unentschieden – ein Punkt der Moral für den Iran und ein bitterer Abend für Belgien, das trotz Überlegenheit keinen Weg durch das iranische Bollwerk fand.