Argentina vs Algeria
Die Erwartungen an dieses Aufeinandertreffen bei der Weltmeisterschaft am 16. Juni 2026 waren riesig, als Argentinien auf Algerien traf. Es war ein Spiel, das taktische Finesse und individuelle Brillanz versprach, während beide Teams versuchten, sich auf der größten Bühne des Weltfußballs zu behaupten.
Frühes Drama und der Geniestreich
Das Spiel begann mit hohem Tempo, und Algerien glaubte bereits in der 8. Minute an die Führung, als Farès Chaïbi den Ball im Netz versenkte. Doch die Freude währte nur kurz, da der VAR den Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannte. Dieser Weckruf rüttelte Argentinien wach, und der amtierende Champion übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der 17. Minute schlug der Kapitän zu: Nach Vorarbeit von Rodrigo De Paul hämmerte Lionel Messi den Ball aus der Distanz mit links in den oberen rechten Winkel.
Algerien gab sich jedoch nicht geschlagen und suchte noch vor der Pause den Ausgleich. Vor allem Farès Chaïbi blieb gefährlich und kam sowohl per Kopf als auch durch Fernschüsse zu Abschlüssen, die das Tor von Emiliano Martínez nur knapp verfehlten. Die argentinische Defensive hielt dem Druck jedoch stand, sodass es mit einer knappen Führung für die Südamerikaner in die Kabinen ging.
Die Messi-Show in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Halbzeit erhöhte Argentinien den Druck merklich. Trotz starker Paraden des algerischen Torhüters Luca Zidane gegen Lautaro Martínez und Alexis Mac Allister fiel in der 60. Minute die Vorentscheidung. Erneut war es Lionel Messi, der diesmal mit dem rechten Fuß aus der Mitte des Strafraums zum 2:0 vollendete. Algerien reagierte mit der Einwechslung von Stars wie Riyad Mahrez und Houssem Aouar, doch die Durchschlagskraft im Angriff fehlte.
Den Schlusspunkt einer beeindruckenden Leistung setzte Messi in der 76. Minute. Nach einer Vorlage von Nico González erzielte er mit einem platzierten Flachschuss seinen dritten Treffer des Abends und damit den Hattrick. In der Schlussphase brachte Trainer Scaloni mit Nico Paz und Nicolás Otamendi frische Kräfte, um den 3:0-Sieg sicher über die Zeit zu bringen. Trotz eines späten Handspiels von Rayan Aït-Nouri blieb es beim verdienten Erfolg für die Albiceleste.